Der Begriff der «Âventiure» stammt aus den Abenteuergeschichten der mittelalterlichen Minne. André Willimanns Bilder zeigen Stationen einer Reise durch diese Welt und zitieren die Traditionen der Minne und des Abenteuerromans. Pathetische Sujets relativieren sich durch kleine Formate und zurückhaltende Farbgebung, wodurch grandiose Themen in einen beinahe privaten Kontext rücken.
Willimann wählt seine Sujets aus der realen Welt, übersetzt sie in die Malerei und betont so Fiktion als zugespitzte Form von Realität. Die Konzentration auf ein Sujet pro Bild und die Präsentation in diffusen Lichträumen unterstreichen den seriellen Charakter seiner Malerei und rücken den Betrachter ins Zentrum der Eindrücke.
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